Gestern Abend gab es hier so etwas wie eine Klassenkonferenz,"conseil de classe", ganz ähnlich wie bei uns. Ich war nicht dabei, aber wir haben heute Morgen eine der Klassensprecherinnen im Bus getroffen und sie hat uns einiges erzählt.
Anscheinend Rutsche ich hier unter den Lehrern mehr und mehr in die Rolle "Die Austauschschülerin, die als einzige zuhört" rein.
Das muss aber sein, denn wenn ich mich nicht die ganze Zeit konzentriere, bin ich verloren und verstehe den Rest nichtmehr.
Also werde ich weiter die ausländische Streberin sein, ich will ja auch was von meinem Auslandsaufenthalt haben...:)
Durch den Englischlehrer habe ich heute erfahren, dass anscheinend meine Noten doch nach Deutschland geschickt werden. Sie zählen zwar nicht, aber die Lehrer in Deutschland wissen Bescheid.
Das ist an sich zwar nicht so schlimm, ich hatte bis jetzt einmal 11 von 20 in Mathe und einmal 19,5 von 20 in Englisch, aber wir schreiben morgen eine große Mathe-Arbeit und das erhöht die Aufregung dann doch ein bisschen...
Na ja, ich werd heut einfach noch ein bisschen üben, damit ich wenigstens über die 10 hinauskomme:)
Ach ja, noch etwas! Heute ist offiziell schon das erste Drittel meiner Zeit hier rum, ich konnte es erst garnicht glauben, als ich nachgerechnet habe. Ich hab immer noch das Gefühl, alles hat gerade erst angefangen...
Ich werde versuchen, über das Wochenende einen Post mit meinen Bisherigen Gedanken über den ersten Monat(!) zu schreiben, aber ich werde wahrscheinlich Montag erst wieder Internet haben.
Bis dann!
Eure Jule
Freitag, 30. November 2012
Donnerstag, 29. November 2012
Update
So, schnell noch ein kleines Update, weil ich die letzten Tage nichts von mir hab hören lassen. Manchmal ist es hier echt stressig, immerhin haben wir fast jeden Tag von 8:00 bis 17:30 Uhr Schule, da ist es schwer, Momente zum Schreiben zu finden.
Nächste Woche gehen wir mit dem Kunstkurs ins Kino, einen alten französischen Film von 1996. Ich weiß zwar nicht, was das mit unserem aktuellen Thema, Werbung, zu tun hat, aber das wird sich hoffentlich noch herausstellen.
Außerdem schreibe ich am Samstag meine erste Arbeit mit, Mathe, das davor war nur ein kleiner Test.
Ich finde es echt gut, dass meine Noten hier nicht zählen, sonst hätte ich jetzt glaube ich einige Panikatacken. :)
Nachdem wir am Samstag mit der Schule fertig sind, fahren Mona und ich mit der ganzen Familie aufs Land, weil die da ein Haus haben. Wir müssen, wegen der Schule, schon am Sonntag wieder zurückfahren, aber das wird bestimmt lustig. (Das Haus wird gerade renoviert)
In der Schule wird es insgesamt besser, vor allem in Chemie und Bio.
In Chemie kam heute der Lehrer zu mir und hat mich gefragt, ob ich den Unterricht verstehe und wie man meinen Namen ausspricht:)
In Französisch verstehe ich nach wie vor so gut wie nichts, aber die anderen Schüler sagen mir ständig, dass es ihnen genauso geht, also mache ich mir darum nicht allzu große Sorgen.
Die einzigen Fächer, die mir ziemlich leicht fallen, sind Englisch, Kunst und natürlich Deutsch.
Ich werde wahrscheinlich bis frühestens Montag nichts mehr schreiben könne, weil ich bezweifle, dass es in dem Landhaus Internet gibt. :)
Eure Jule
Ps, auf dem Foto seht ihr das Hôtel de Ville bei Sonne aus einem Fenster in der Schule:)
Nächste Woche gehen wir mit dem Kunstkurs ins Kino, einen alten französischen Film von 1996. Ich weiß zwar nicht, was das mit unserem aktuellen Thema, Werbung, zu tun hat, aber das wird sich hoffentlich noch herausstellen.
Außerdem schreibe ich am Samstag meine erste Arbeit mit, Mathe, das davor war nur ein kleiner Test.
Ich finde es echt gut, dass meine Noten hier nicht zählen, sonst hätte ich jetzt glaube ich einige Panikatacken. :)
Nachdem wir am Samstag mit der Schule fertig sind, fahren Mona und ich mit der ganzen Familie aufs Land, weil die da ein Haus haben. Wir müssen, wegen der Schule, schon am Sonntag wieder zurückfahren, aber das wird bestimmt lustig. (Das Haus wird gerade renoviert)
In der Schule wird es insgesamt besser, vor allem in Chemie und Bio.
In Chemie kam heute der Lehrer zu mir und hat mich gefragt, ob ich den Unterricht verstehe und wie man meinen Namen ausspricht:)
In Französisch verstehe ich nach wie vor so gut wie nichts, aber die anderen Schüler sagen mir ständig, dass es ihnen genauso geht, also mache ich mir darum nicht allzu große Sorgen.
Die einzigen Fächer, die mir ziemlich leicht fallen, sind Englisch, Kunst und natürlich Deutsch.
Ich werde wahrscheinlich bis frühestens Montag nichts mehr schreiben könne, weil ich bezweifle, dass es in dem Landhaus Internet gibt. :)
Eure Jule
Ps, auf dem Foto seht ihr das Hôtel de Ville bei Sonne aus einem Fenster in der Schule:)
Sonntag, 25. November 2012
Ein neuer Anlauf
So, heute versuche ich mal, mit der Blogger-App auf meinem iPod zu schreiben.
Wie ihr ja wisst, habe ich mich für die USA um 4 Stipendien beworben, bei EF, into, Give und beim DFH. Davon ist ja leider nur noch das PPP übrig, die anderen haben alle abgesagt.
Da ich aber auf keinen Fall aufgeben werde, Bewerbe ich mich jetzt noch bei EF um ein internes Teilstipendium und um das Weltbürger-Stipendium.
Das ist natürlich etwas schwierig über die Entfernung zu organisieren, aber bei EF habe ich ja den ganzen Anmeldeprozess schon durchlaufen, mit Vorstellungsgespräch und so weiter.
Ich muss für beide Stipendien je ein Essay auf Englisch schreibe. Mit einem bin ich schon fast fertig, aber das muss ich auch sein, denn die Anmeldefrist ist in 5 Tagen...
Na ja, wünscht mir Glück,
Eure Jule
Wie ihr ja wisst, habe ich mich für die USA um 4 Stipendien beworben, bei EF, into, Give und beim DFH. Davon ist ja leider nur noch das PPP übrig, die anderen haben alle abgesagt.
Da ich aber auf keinen Fall aufgeben werde, Bewerbe ich mich jetzt noch bei EF um ein internes Teilstipendium und um das Weltbürger-Stipendium.
Das ist natürlich etwas schwierig über die Entfernung zu organisieren, aber bei EF habe ich ja den ganzen Anmeldeprozess schon durchlaufen, mit Vorstellungsgespräch und so weiter.
Ich muss für beide Stipendien je ein Essay auf Englisch schreibe. Mit einem bin ich schon fast fertig, aber das muss ich auch sein, denn die Anmeldefrist ist in 5 Tagen...
Na ja, wünscht mir Glück,
Eure Jule
Samstag, 24. November 2012
Und noch eine Demonstration...
Wir waren heute nach der Schule mit einigen von Monas Freundinnen im Kino, und als wir ankamen, war vor dem Kino schon wieder eine Menschentraube versammelt.
Diesmal haben sie gegen Tierversuche demonstriert. Ich habe jetzt offiziell in einer Woche drei Demonstrationen gesehen, ich frage mich, ob die irgendwann noch jemand ernst nimmt...
Wir haben den fünften Twilight-Film auf Englisch gesehen, das ist hier komischerweise ziemlich oft so, dass die Filme im Kino nur mit Untertiteln laufen.
Ich Wünsche euch noch ein schönes Restwochenende!
Eure Jule
Diesmal haben sie gegen Tierversuche demonstriert. Ich habe jetzt offiziell in einer Woche drei Demonstrationen gesehen, ich frage mich, ob die irgendwann noch jemand ernst nimmt...
Wir haben den fünften Twilight-Film auf Englisch gesehen, das ist hier komischerweise ziemlich oft so, dass die Filme im Kino nur mit Untertiteln laufen.
Ich Wünsche euch noch ein schönes Restwochenende!
Eure Jule
Freitag, 23. November 2012
Update
Hey Leute, heute habe ich mal einen Post mit diesen ganzen kleinen Erlebnissen zusammengestellt, von denen man so schnell vergisst zu erzählen.Also, viel Spaß!
1. Wir haben diese Woche zweimal außerhalb der Schule gegessen, was nur eine Ausnahme war, denn sonst essen wir in der Kantine. Wir sind also am Dienstag zwei Stationen mit der Metro zu den Champs-Elysees gefahren und haben uns dort etwas zu essen geholt. Ich habe mir ein belegtes Baguette gekauft und es mit den anderen bei McDonald's gegessen. Das Sandwich war super und wir haben uns sehr schön unterhalten.
Eine Freundin von Mona hat mir ein Heft mit ihren Zeichnungen gezeigt, die echt super waren und wir haben ziemlich über den Französisch-Lehrer abgelästert.
2. Auf den Champs-Elysees haben sie jetzt langsam angefangen, den Weihnachtsmarkt aufzubauen, das wir total süß. Reihenweise kleine Häuschen mit Crepes und den größten Nutella-Gläsern, die ich je gesehen habe! :-)
Außerdem haben sie überall so kitschige, aber total schöne Winterdekorationen mit jeder Menge Kunstschnee aufgebaut, die irgendwie garnicht zu den alten Häusern passen, aber das tun die Läden ja auch nicht.
3. Vor unserer Schule gab es diese Woche gleich zwei Demonstrationen, die beide etwas mit Medizin zu tun hatten. Ich glaube, es ging irgendwie um die Privatisierung des Gesundheitssystems, so genau habe ich das nicht verstanden.
Das war auf jeden Fall lustig, hunderte Menschen in weißen Kitteln, die an unserer Schule vorbeimarschiert sind und protestiert haben.
4. An der Pariser Schule, auf die ich zurzeit gehe, gibt es unglaublich viele Schüler, die rauchen. Ich glaube aber, das ist hier eher normal, denn in Frankreich darf man ab 12(!) Jahren rauchen und ab 16 Jahren Zigaretten kaufen.
In den kurzen Pausen strömt ein Großteil der Schüler nach draußen, und dann stehen sie in kleinen, qualmenden Gruppen zusammen und rauchen.
Das Verhältnis ist hier ungefähr 1 zu 5. Nicht etwa der Schüler, die rauchen, sondern der, die NICHT rauchen. Das finde ich schon ein bisschen krass, denn die Schüler sind so etwa zwischen 14 und 16 Jahren alt. Als ich einige Schüler aus Monas Klasse fragte, wie viele Schüler aus der Klasse mit fast 40 Schülern rauchen, wurden mir 8 Namen aufgezählt. Erst nach einer Weile stellte sich dann heraus, dass es die Schüler waren, die nicht rauchen...
5. Der Schulweg ist hier jedes Mal ein kleines Abenteuer. Man weiß nie, ob oder wann der Bus ankommt, denn jedes zweite mal heißt es "Die Seine ist gesperrt" oder "Es gibt einen großen Stau" und man muss aussteigen und sich einen anderen Weg suchen.
Am Mittwoch bin ich alleine von der Schule losgefahren, weil Mona noch Spanisch hatte, aber der Bus hat irgendwann auf der Strecke wegen eines Staus aufgehört und ich musste den Rest der Strecke mit der Metro fahren. Am Ende kam ich nach anderthalb Stunden zu Hause an...
6. Aber wenn es mal keinen Stau gibt, ist der Schulweg an sich ziemlich schön. Ich fahre hier jeden Tag zweimal am Arc de Triomphe vorbei, über die Seine, am Eiffelturm und am Hotel des Invalides vorbei, abends sogar im Dunkeln. Die anderen fanden es am Anfang ziemlich lustig, dass ich von den ganzen Denkmalen immer so begeistert war, aber irgendwann gewöhnt man sich daran.
Donnerstag, 22. November 2012
Endlich wieder Internet!
So, da bin ich mal wieder. Wir hatten in den letzten Tagen leider Probleme mit dem Internet, deswegen konnte ich nicht schreiben:)
Die zweite Schulwoche ist jetzt schon fast wieder vorbei, aber ich fang am besten beim letzten Wochenende an. Am Freitag habe ich nämlich eine e-mail von meinem Onkel bekommen. Er meinte, er sei mit seiner Theatergruppe hier in Paris und wolle mich und Mona in das Theaterstück am Samstagabend einladen. Das Stück war zwar auf Deutsch, aber es gab Untertitel.
Wir kamen erstmal 10 min zu spät, wegen des Verkehrs, aber der Rest des Stücks war auf jeden Fall toll.
Ich fand es ziemlich nett von meinen Gasteltern, dass sie uns noch nachts um elf vom Theater abholen, das Stück war nämlich ziemlich lang..
Den Sonntag haben wir mit Hausaufgaben und solchen Dingen verbracht, nichts besonderes.
Der Bericht über die zweite Woche kommt später, ich habe jetzt leider keine Zeit mehr, aber ich versuche jetzt, wo wir wieder Internet haben, öfter zu schreiben.
Bis dahin,
Eure Jule
Die zweite Schulwoche ist jetzt schon fast wieder vorbei, aber ich fang am besten beim letzten Wochenende an. Am Freitag habe ich nämlich eine e-mail von meinem Onkel bekommen. Er meinte, er sei mit seiner Theatergruppe hier in Paris und wolle mich und Mona in das Theaterstück am Samstagabend einladen. Das Stück war zwar auf Deutsch, aber es gab Untertitel.
Wir kamen erstmal 10 min zu spät, wegen des Verkehrs, aber der Rest des Stücks war auf jeden Fall toll.
Ich fand es ziemlich nett von meinen Gasteltern, dass sie uns noch nachts um elf vom Theater abholen, das Stück war nämlich ziemlich lang..
Den Sonntag haben wir mit Hausaufgaben und solchen Dingen verbracht, nichts besonderes.
Der Bericht über die zweite Woche kommt später, ich habe jetzt leider keine Zeit mehr, aber ich versuche jetzt, wo wir wieder Internet haben, öfter zu schreiben.
Bis dahin,
Eure Jule
Sonntag, 18. November 2012
Die erste Schulwoche ist überstanden!
Eine Schulwoche-das heißt hier nicht Montag bis Freitag, sondern Montag bis Samstag. Ich bin doch ganz schön erstaunt, was so ein Tag doch ausmacht. Meine ganze Schulzeit lang hatte ich immer fünf Schultage, deswegen kam mir das jetzt viel länger vor, dabei hatten wir heute nur zwei Stunden.
Aber ich fange am besten vorher an. Im Nachhinein kann ich sagen, dass, egal wie viele Auslandstagbücher man guckt, egal wie viele blogs man liest, es ist doch immer anders als erwartet.
Bei mir war es so, dass sich die anderen Mitschüler am Anfang so gut wie garnicht für mich interessiert haben, sie sind nicht auf mich zugekommen und haben gefragt, wie es denn in Deutschland ist und wie ich Frankreich finde etc, die üblichen Fragen halt. Das ist hier aber ja auch ganz anders als in den USA (darüber gibt es ja bekanntlich die meisten Auslandstagebücher), weil Frankreich ja einfach so nah ist und viele Franzosen auch schon einmal in Deutschland waren. Dieses weit-weg-Gefühl gibt es hier einfach nicht.
Ich denke, es ist wichtig, nicht von den anderen zu erwarten, dass sie von alleine auf einen zukommen. Ich hatte am Anfang ziemliche Kommunikationsschwierigkeiten, weil ich erst seit drei Jahren Französischunterricht in der Schule hatte, aber am dritten Tag habe ich dann das erste Mal versucht, mich einigermaßen normal mit Monas Freunden zu unterhalten.
Das lag daran, dass ich an diesem Tag Kunst hatte, während Mona in Spanisch saß, das heißt, ich musste zum ersten mal das Reden wirklich selbst übernehmen. Während wir also Räume mit zwei Fluchtpunkten gezeichnet haben, habe ich versucht, mich ein bisschen mit den anderen zu unterhalten und nicht wie sonst daneben zu sitzen und zuzuhören.
Das hat sogar erstaunlich gut geklappt, ich habe ihnen versucht, ein paar deutsche Sätze beizubringen und sie mir einen Französischen Zungenbrecher :)
"Les chaussettes de l'archiduchesse sont-elles sèches? Archisèches!"
Im Unterricht selbst verstehe ich von Tag zu Tag mehr, auch wenn die einzigen Fächer, in denen ich mich wirklich beteiligen kann, Deutsch und Englisch sind. Im Moment schreibe ich die schwierigen Arbeiten wie Französisch oder Geschichte noch nicht mit, aber am Samstag habe ich meinen ersten kleinen Mathetest mitgeschrieben!
Das war garnicht so einfach, denn Mona ist eine Klasse höher als ich und in Mathe baut ja bekanntlich alles aufeinander auf.
Schönes Restwochenende noch!
Eure Jule
Aber ich fange am besten vorher an. Im Nachhinein kann ich sagen, dass, egal wie viele Auslandstagbücher man guckt, egal wie viele blogs man liest, es ist doch immer anders als erwartet.
Bei mir war es so, dass sich die anderen Mitschüler am Anfang so gut wie garnicht für mich interessiert haben, sie sind nicht auf mich zugekommen und haben gefragt, wie es denn in Deutschland ist und wie ich Frankreich finde etc, die üblichen Fragen halt. Das ist hier aber ja auch ganz anders als in den USA (darüber gibt es ja bekanntlich die meisten Auslandstagebücher), weil Frankreich ja einfach so nah ist und viele Franzosen auch schon einmal in Deutschland waren. Dieses weit-weg-Gefühl gibt es hier einfach nicht.
Ich denke, es ist wichtig, nicht von den anderen zu erwarten, dass sie von alleine auf einen zukommen. Ich hatte am Anfang ziemliche Kommunikationsschwierigkeiten, weil ich erst seit drei Jahren Französischunterricht in der Schule hatte, aber am dritten Tag habe ich dann das erste Mal versucht, mich einigermaßen normal mit Monas Freunden zu unterhalten.
Das lag daran, dass ich an diesem Tag Kunst hatte, während Mona in Spanisch saß, das heißt, ich musste zum ersten mal das Reden wirklich selbst übernehmen. Während wir also Räume mit zwei Fluchtpunkten gezeichnet haben, habe ich versucht, mich ein bisschen mit den anderen zu unterhalten und nicht wie sonst daneben zu sitzen und zuzuhören.
Das hat sogar erstaunlich gut geklappt, ich habe ihnen versucht, ein paar deutsche Sätze beizubringen und sie mir einen Französischen Zungenbrecher :)
"Les chaussettes de l'archiduchesse sont-elles sèches? Archisèches!"
Im Unterricht selbst verstehe ich von Tag zu Tag mehr, auch wenn die einzigen Fächer, in denen ich mich wirklich beteiligen kann, Deutsch und Englisch sind. Im Moment schreibe ich die schwierigen Arbeiten wie Französisch oder Geschichte noch nicht mit, aber am Samstag habe ich meinen ersten kleinen Mathetest mitgeschrieben!
Das war garnicht so einfach, denn Mona ist eine Klasse höher als ich und in Mathe baut ja bekanntlich alles aufeinander auf.
Schönes Restwochenende noch!
Eure Jule
Dienstag, 13. November 2012
Erster Schultag
Heute war der erste Schultag hier in Paris, zumindest für mich. Für die anderen ist es mitten im Schuljahr.
Das macht den Einstieg natürlich noch ein bisschen schwieriger, aber ich glaub, das klappt schon.
Der Stundenplan hier ist ganz anders als bei uns, zum Beispiel haben wir 4 mal die Woche bis halb sechs Schule und am Samstag drei Stunden, dafür fangen wir aber auch später an und haben zwischendurch mehrere Stunden Pause.
Heute hatten wir die erste Stunde (Deutsch) um 11:30. Das fand ich eigentlich ganz praktisch, weil ich mich so langsam eingewöhnen konnte.
Die erste Stunde war nicht besonders spektakulär. Man hört ja immer die Geschichten, von wegen, dass alle auf einen einreden und man total nervös ist und sich verläuft usw..
Das war zum Glück bei mir alles nicht so. Ich bin in Monas Klasse, das heißt, sie geht mit mir überall hin. Viele von den Leuten in ihrer Klasse kannte ich schon von der Woche im Mai oder von dem Kinobesuch in der ersten Woche und die meisten haben sich nicht sonderlich für mich interessiert.
Es war eigentlich alles relativ normal, vor allem, weil ja der Unterricht auf Deutsch war.
Da wir erst so spät angefangen haben, hatten wir schon nach der ersten Stunde Mittagspause. Da die Schule relativ viele Schüler hat und alle gleichzeitig essen, mussten wir erstmal die Hälfte unserer Mittagspause in der Schlange stehen, bevor wir bei der Kantine ankamen.
Den Rest der Pause haben wir draußen mit Monas Freunden verbracht, wo schon ganz viele Schüler versammelt waren. Das war allerdings nicht so schön, weil viele der Schüler geraucht haben, und bei so vielen Leuten auf einem Haufen summiert sich das...
In Frankreich darf man ab sechzehn Zigaretten kaufen, aber rauchen darf man sie schon ab zwölf, was ich ein bisschen krank finde, im wahrsten Sinne des Wortes...
Naja, als nächstes hatten wir dann Economie, was so was wie Politik-Gesellschaft-Wirtschaft bei uns ist.
Die Stunde war ziemlich langweilig, weil die Klasse einen Überraschungstest über den Stoff der Letzten Woche geschrieben hat, den ich natürlich nicht mitschreiben konnte. Die Zeit habe ich also mit warten verbracht.
Als nächstes stand Geschichte-Geografie auf dem Plan. Der Lehrer hat zwei Stunden etwas erzählt, von den Schülern wurde erwartet, dass sie alles mitschreiben und lernen. Das Problem war nur, dass der Lehrer relativ schnell gesprochen hat und ich aufgrund der vielen Fremdwörter so gut wie nichts verstanden habe.
Zum Glück saß Mona neben mir und hat alles mitgeschrieben, also habe ich die Stunde damit verbracht, ihre Notizen mitzuschreiben.
Zu Hause habe ich die Wörter, die ich nicht kannte (was ziemlich viele waren) übersetzt, wodurch ich erst langsam das Thema verstanden habe. :-)
Französich danach lief eigentlich genauso ab, nur das hier der Lehrer etwas über französische Schriftsteller erzählt hat.
Um halb sechs(!) war dann der Unterricht zu ende und als wir zu Hause ankamen, war es schon dunkel.
Mein erster Schultag war eigentlich komischerweise genau so wie ich gedacht hatte, das einzige, was mich noch ein bisschen nervt, ist, dass ich mich noch nicht wirklich am Unterricht und an Unterhaltungen beteiligen kann, ich bin zu sehr damit beschäftigt, zu verstehen was gesagt wird.
Ich habe allerdings das Gefühl, das wird noch besser werden, denn ich habe jetzt schon nach einer Woche schon einen feinen Unterschied bemerkt.
Ich bin gespannt, was der Rest der Woche noch so bringt, ich halte euch auf dem Laufenden!
Eure Jule
selbst in Paris ist das Wetter nicht immer schön:) (fotografiert auf dem Schulweg)
Das macht den Einstieg natürlich noch ein bisschen schwieriger, aber ich glaub, das klappt schon.
Der Stundenplan hier ist ganz anders als bei uns, zum Beispiel haben wir 4 mal die Woche bis halb sechs Schule und am Samstag drei Stunden, dafür fangen wir aber auch später an und haben zwischendurch mehrere Stunden Pause.
Heute hatten wir die erste Stunde (Deutsch) um 11:30. Das fand ich eigentlich ganz praktisch, weil ich mich so langsam eingewöhnen konnte.
Die erste Stunde war nicht besonders spektakulär. Man hört ja immer die Geschichten, von wegen, dass alle auf einen einreden und man total nervös ist und sich verläuft usw..
Das war zum Glück bei mir alles nicht so. Ich bin in Monas Klasse, das heißt, sie geht mit mir überall hin. Viele von den Leuten in ihrer Klasse kannte ich schon von der Woche im Mai oder von dem Kinobesuch in der ersten Woche und die meisten haben sich nicht sonderlich für mich interessiert.
Es war eigentlich alles relativ normal, vor allem, weil ja der Unterricht auf Deutsch war.
Da wir erst so spät angefangen haben, hatten wir schon nach der ersten Stunde Mittagspause. Da die Schule relativ viele Schüler hat und alle gleichzeitig essen, mussten wir erstmal die Hälfte unserer Mittagspause in der Schlange stehen, bevor wir bei der Kantine ankamen.
Den Rest der Pause haben wir draußen mit Monas Freunden verbracht, wo schon ganz viele Schüler versammelt waren. Das war allerdings nicht so schön, weil viele der Schüler geraucht haben, und bei so vielen Leuten auf einem Haufen summiert sich das...
In Frankreich darf man ab sechzehn Zigaretten kaufen, aber rauchen darf man sie schon ab zwölf, was ich ein bisschen krank finde, im wahrsten Sinne des Wortes...
Naja, als nächstes hatten wir dann Economie, was so was wie Politik-Gesellschaft-Wirtschaft bei uns ist.
Die Stunde war ziemlich langweilig, weil die Klasse einen Überraschungstest über den Stoff der Letzten Woche geschrieben hat, den ich natürlich nicht mitschreiben konnte. Die Zeit habe ich also mit warten verbracht.
Als nächstes stand Geschichte-Geografie auf dem Plan. Der Lehrer hat zwei Stunden etwas erzählt, von den Schülern wurde erwartet, dass sie alles mitschreiben und lernen. Das Problem war nur, dass der Lehrer relativ schnell gesprochen hat und ich aufgrund der vielen Fremdwörter so gut wie nichts verstanden habe.
Zum Glück saß Mona neben mir und hat alles mitgeschrieben, also habe ich die Stunde damit verbracht, ihre Notizen mitzuschreiben.
Zu Hause habe ich die Wörter, die ich nicht kannte (was ziemlich viele waren) übersetzt, wodurch ich erst langsam das Thema verstanden habe. :-)
Französich danach lief eigentlich genauso ab, nur das hier der Lehrer etwas über französische Schriftsteller erzählt hat.
Um halb sechs(!) war dann der Unterricht zu ende und als wir zu Hause ankamen, war es schon dunkel.
Mein erster Schultag war eigentlich komischerweise genau so wie ich gedacht hatte, das einzige, was mich noch ein bisschen nervt, ist, dass ich mich noch nicht wirklich am Unterricht und an Unterhaltungen beteiligen kann, ich bin zu sehr damit beschäftigt, zu verstehen was gesagt wird.
Ich habe allerdings das Gefühl, das wird noch besser werden, denn ich habe jetzt schon nach einer Woche schon einen feinen Unterschied bemerkt.
Ich bin gespannt, was der Rest der Woche noch so bringt, ich halte euch auf dem Laufenden!
Eure Jule
selbst in Paris ist das Wetter nicht immer schön:) (fotografiert auf dem Schulweg)
Montag, 12. November 2012
Rest der Woche
Über den Rest der ersten Ferienwoche lässt sich eigentlich nicht so viel sagen, außer einige organisatorische Dinge, da wir ja Ferien hatten und nicht so viel unternommen haben.
Zuerst einmal ist da die Sache mit den öffentlchen Verkehrsmitteln. Da sich das für drei Monate nich lohnt, immer mit Einzeltickets zu Fahren, weil die in Paris sehr teuer sind, haben wir mir eine Karte besorgt, die drei Monate gültig ist.
So etwas ist nicht ganz billig, aber wenn ich mit Einzeltickets fahren würde, wäre das noch viel übertriebener.
Ich soll außerdem eine günstige prepaid-Karte fürs Handy bekommen, aber das ist noch nicht fertig durchorganisiert.
Im nächsten Post erzähle ich euch etwas über meinen ersten Schultag, aber ich weiß nicht, ob ich das heute Abend noch schaffe.
Bis dahin, viel Spaß,
Eure Jule
Zuerst einmal ist da die Sache mit den öffentlchen Verkehrsmitteln. Da sich das für drei Monate nich lohnt, immer mit Einzeltickets zu Fahren, weil die in Paris sehr teuer sind, haben wir mir eine Karte besorgt, die drei Monate gültig ist.
So etwas ist nicht ganz billig, aber wenn ich mit Einzeltickets fahren würde, wäre das noch viel übertriebener.
Ich soll außerdem eine günstige prepaid-Karte fürs Handy bekommen, aber das ist noch nicht fertig durchorganisiert.
Im nächsten Post erzähle ich euch etwas über meinen ersten Schultag, aber ich weiß nicht, ob ich das heute Abend noch schaffe.
Bis dahin, viel Spaß,
Eure Jule
Gangnam Style
Mona hatte mir vorher schon gesagt, dass sie mit mir hier zu einem Flashmob gehen möchte, aber dass, was dieser "Flashmob" dann wirklich war, hatte ich dann doch nicht erwartet. Als wir am Montag um 13:00 Uhr auf dem Champs de Mars standen, waren schon viele andere Leute vor uns dort. 40 000 um genau zu sein.
Das Wahr schon ein Anblick, 40 000 Pariser und Touristen vor dem Eiffelturm und wir mitten drin.
Es gab noch ein paar Ansagen, das übliche eben und dann kam Psy höchstpersönlich auf die Bühne.
Er sang Gangnam Style zweimal durch, alle flippten aus und das wars dann auch schon.
Man kann sich vorstellen, wie voll die metro, bzw in unserem Fall der Bus auf dem Rückweg waren.:)
Ich lade euch noch ein paar Fotots hoch, damit ihr euch die Menschenmassen besser vorstellen könnt.
Die Kulisse vor dem Eiffelturm war natürlich super!
Der ist echt witzig, der Typ:)
Das Wahr schon ein Anblick, 40 000 Pariser und Touristen vor dem Eiffelturm und wir mitten drin.
Es gab noch ein paar Ansagen, das übliche eben und dann kam Psy höchstpersönlich auf die Bühne.
Er sang Gangnam Style zweimal durch, alle flippten aus und das wars dann auch schon.
Man kann sich vorstellen, wie voll die metro, bzw in unserem Fall der Bus auf dem Rückweg waren.:)
Ich lade euch noch ein paar Fotots hoch, damit ihr euch die Menschenmassen besser vorstellen könnt.
Die Kulisse vor dem Eiffelturm war natürlich super!
Der ist echt witzig, der Typ:)
Freitag, 9. November 2012
Erste Woche in Paris
Wow, die erste Woche hier ist schon wieder fast rum, kaum zu glauben, wie schnell hier die Zeit vergeht!
Aber ich fang am besten von vorne an. Weil die Wochen davor so stressig waren, musste ich das ganze Packen am Freitagnachmittag erledigen, was erstaunlich gut geklappt hat. Ich hab eine Reisetasche genommen, keinen Koffer, weil die nicht so viel Eigengewicht hat. Das kann ich echt jedem empfehlen, denn manche Koffer wiegen ja schon allein 6-7 Kilo, da hat man dann nichtmehr so viele Möglichkeiten.
Hmm, was ich eingepackt habe...Hauptsächlich Klamotten, das übliche Zeug, meine Querflöte, damit ich nicht so aus der Übung komme, zwei Wintermäntel, Gastgeschenke, ein paar Schulsachen, meinen Laptop, und Kleinkram.
Natürlich nehmen Klamotten im Winter mehr Platz ein als im Sommer, aber Paris ist ja kein Kaff, man kann jederzeit Sachen nachkaufen.
Die Sache mit den Gastgeschenken war natürlich mal wieder so eine last-minute-Aktion, wie sollte es auch anders sein. Für Mona, meine Austauschpartnerin, habe ich einen Thermobecher gekauft, auf dem "Rettet die Erde, sie ist der einzige Planet mit Schokolade" steht. Da ich sie ja schon von dem Letzten Austausch kenne, weiß ich, dass sie Schokolade liebt:-)
Für ihre Schwester, Iman habe ich Nagellack gekauft, dann noch für alle Schokolade und einen Dresdner Christstollen. Außerdem hab ich eine Tüte Franzbrötchen aus Hamburg mitgebracht.
Nachdem alles erfolgreich verstaut war, sind wir morgens um acht zum Flughafen gefahren. Es war gut dass wir zu früh gekommen waren, weil sich nämlich herausstellte, dass ich doch nicht alleine fliegen durfte, wie es ursprünglich auf der AirFrance Seite stand. Dieses Problem hatte ich aber zum Glück nur auf dem Hinflug, weil ich auf dem Rückflug schon 15 sein werde. Wir mussten also am Flughafen noch für 50 Euro einen Begleitservice dazubuchen, der mit mir in Paris vom Flugzeug zum Ausgang gelaufen ist.
Monas Eltern mussten einen Pass mitbringen, damit sie mich abholen konnte usw.
Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich unnötig, dass es für eine 14-jährige verpflichtend ist, einen Kinderbegleitservice inklusive Plastikumhängetasche dazuzubuchen.
Was ich total lieb fand, war, 4 meiner besten Freundinnen mit zum Flughafen gekommen sind. Sie haben mir im letzten Moment noch total süße und zum Teil selbstgebastelte Abschiedskarten geschenkt und sind bis zur Sicherheitskontrolle mitgekommen.
Über den Flug an sich gibt es nicht so viel zu sagen, aber von Hamburg bis Paris kann man ja auch schon fast mit dem Zug fahren.
Nachdem ich dann in Paris von der Fluggesellschaft Monas Eltern übergeben wurde, sind wir mit dem Auto nach Hause gefahren. Wir kannten uns ja schon vom ersten Austausch, deswegen war das alles entspannter.
Ich teile mir mit Mona ihr Zimmer, die haben noch ein zweites Bett und einen zweiten Schreibtisch reingestellt.
Am ersten Nachmittag habe ich erstmal meine ganzen Sachen ausgepackt und wir haben uns einen entspannten Abend gemacht.
Den Rest über die erste Woche werde ich nach Themen aufteilen und einzeln posten, ich glaub, das ist übersichtlicher.
Eure Jule
Aber ich fang am besten von vorne an. Weil die Wochen davor so stressig waren, musste ich das ganze Packen am Freitagnachmittag erledigen, was erstaunlich gut geklappt hat. Ich hab eine Reisetasche genommen, keinen Koffer, weil die nicht so viel Eigengewicht hat. Das kann ich echt jedem empfehlen, denn manche Koffer wiegen ja schon allein 6-7 Kilo, da hat man dann nichtmehr so viele Möglichkeiten.
Hmm, was ich eingepackt habe...Hauptsächlich Klamotten, das übliche Zeug, meine Querflöte, damit ich nicht so aus der Übung komme, zwei Wintermäntel, Gastgeschenke, ein paar Schulsachen, meinen Laptop, und Kleinkram.
Natürlich nehmen Klamotten im Winter mehr Platz ein als im Sommer, aber Paris ist ja kein Kaff, man kann jederzeit Sachen nachkaufen.
Die Sache mit den Gastgeschenken war natürlich mal wieder so eine last-minute-Aktion, wie sollte es auch anders sein. Für Mona, meine Austauschpartnerin, habe ich einen Thermobecher gekauft, auf dem "Rettet die Erde, sie ist der einzige Planet mit Schokolade" steht. Da ich sie ja schon von dem Letzten Austausch kenne, weiß ich, dass sie Schokolade liebt:-)
Für ihre Schwester, Iman habe ich Nagellack gekauft, dann noch für alle Schokolade und einen Dresdner Christstollen. Außerdem hab ich eine Tüte Franzbrötchen aus Hamburg mitgebracht.
Nachdem alles erfolgreich verstaut war, sind wir morgens um acht zum Flughafen gefahren. Es war gut dass wir zu früh gekommen waren, weil sich nämlich herausstellte, dass ich doch nicht alleine fliegen durfte, wie es ursprünglich auf der AirFrance Seite stand. Dieses Problem hatte ich aber zum Glück nur auf dem Hinflug, weil ich auf dem Rückflug schon 15 sein werde. Wir mussten also am Flughafen noch für 50 Euro einen Begleitservice dazubuchen, der mit mir in Paris vom Flugzeug zum Ausgang gelaufen ist.
Monas Eltern mussten einen Pass mitbringen, damit sie mich abholen konnte usw.
Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich unnötig, dass es für eine 14-jährige verpflichtend ist, einen Kinderbegleitservice inklusive Plastikumhängetasche dazuzubuchen.
Was ich total lieb fand, war, 4 meiner besten Freundinnen mit zum Flughafen gekommen sind. Sie haben mir im letzten Moment noch total süße und zum Teil selbstgebastelte Abschiedskarten geschenkt und sind bis zur Sicherheitskontrolle mitgekommen.
Über den Flug an sich gibt es nicht so viel zu sagen, aber von Hamburg bis Paris kann man ja auch schon fast mit dem Zug fahren.
Nachdem ich dann in Paris von der Fluggesellschaft Monas Eltern übergeben wurde, sind wir mit dem Auto nach Hause gefahren. Wir kannten uns ja schon vom ersten Austausch, deswegen war das alles entspannter.
Ich teile mir mit Mona ihr Zimmer, die haben noch ein zweites Bett und einen zweiten Schreibtisch reingestellt.
Am ersten Nachmittag habe ich erstmal meine ganzen Sachen ausgepackt und wir haben uns einen entspannten Abend gemacht.
Den Rest über die erste Woche werde ich nach Themen aufteilen und einzeln posten, ich glaub, das ist übersichtlicher.
Eure Jule
Gleich zwei Absagen...
Ich hab leider vor kurzem einen Brief von EF bekommen, in dem Stand, dass ich für das Stipendium nicht infrage komme. Das heißt, die monatelange Arbeit an der Litfaßsäule war umsonst. Das ist natürlich total, schade, vorallem weil ich heute auch noch eine Absage vom DFH bekommen habe, aber die Vorfreude auf Paris hat das ganze ein bisschen gemildert.
Ich werde es weiter versuchen, zum Beispiel mit den Weltbürger-Stipendien, denn ich möchte meinen Traum von dem USA-Jahr noch nicht so schnell aufgeben.
Ich werde es weiter versuchen, zum Beispiel mit den Weltbürger-Stipendien, denn ich möchte meinen Traum von dem USA-Jahr noch nicht so schnell aufgeben.
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