Sonntag, 23. Dezember 2012

Flug-Chaos

Hey Leute! Ich weiß nicht, ob ich diesen Post noch hochladen kann, bevor ich zurückfliege, weil ich noch nicht weiß, ob die in Portugal WLAN haben.
Ich sitze jedenfalls gerade am Flughafen und warte.
Ich hätte beinahe nicht fliegen können, weil die Frau am Check-in plötzlich meinte, ich bräuchte meinen Reisepass. Den hatte ich aber garnicht erst mit nach Paris genommen, weil sie in Hamburg meinten, der Personalausweis reicht!
Sie haben mich dann am Ende nach einigem Diskutieren trotzdem durchgelassen, aber ich hatte schon Angst, dass ich Weihnachten in Paris verbringen muss. Da de Probleme mit Monas Schwester weiterhin nicht geklärt sind (wenn dann sind sie noch schlimmer geworden), wäre das echt nicht so doll gewesen.
In Frankreich ist die Regelung mit den Reisepässen irgendwie anders, aber ich frage mich, warum sie mir das in Hamburg nicht gesagt haben, ich hätte ihn ja sowieso für den Rückflug gebraucht.
Als wenn das mit dem Reisepass noch nicht genug wäre, hat mein Flug jetzt auch noch mindestens eineinhalb Stunden Verspätung. Eigentlich sollten wir vor 40 Minuten losgeflogen sein und sie haben noch nicht einmal mit dem Boarding angefangen.
Ich hoffe, ihr habt unkompliziertere Weihnachten:)

Bis dann, eure Jule

Freitag, 21. Dezember 2012

Wow, nur noch 4 Tage bis Weihnachten...Ich werde wahrscheinlich vom 23. bis zum 30.12 nichts von mir hören lassen, weil ich da in Portugal bin. Wir haben da verwandte und ich werde Weihnachten mir meiner Familie verbringen.
Langsam wird hier auch alles zur Routine und mir fällt seltener etwas ein, das ich in den Blog schreiben kann, aber ich werde fleißig weitersuchen;)
Am Wochenende waren wir in den Galeries Lafayette, noch ein paar Weihnachtsgeschenke kaufen, und die Dekorationen dort sind echt spektakulär.
Ich mein, die Galeries Lafayettes sind ja normalerweise auch schon schön mit dieser riesigen verzierten Kuppel, aber Jetzt steht in der Mitte noch zusätzlich ein riesige Weihnachtsbaum.


Die Schule macht nach wie vor Spaß, und sonst kann ich eigentlich nichts weiter berichten, denn den Großteil der Zeit verbringen wir mit Unterricht oder mit Hausaufgaben.

Ihr werdet wahrscheinlich in diesem Jahr nichtsmehr von mir hören, aber das ist ja nicht so schlimm, heute gehen wir ja eh alle unter...;)
Schönen Weltuntergang euch allen! Eure Jule

Samstag, 15. Dezember 2012

Die erste Hälfte ist geschafft!

Wir hatten heute vor der Mittagspause zwei Stunden Englisch, was ausnahmsweise sehr lustig war.
Der Lehrer meinte vor zwei Tagen zu uns, er habe am Freitag eine Überraschung für die Klasse, aber ich dachte, wir gucken nur einen Film oder so.
Als er dann meinte, wir gucken keinen Film, war ich erst ein bisschen enttäuscht, aber was dann kam, war noch besser.
Wir haben zwei Stunden lang kleine Spiele und Übungen gemacht, die alle etwas mit Theaterspielen zu tun hatten.
"No French allowed!"
Die Gruppe hat sich echt ins Zeug gelegt und wir haben viel gelacht, sogar der Lehrer war richtig gut drauf.
:)

Wegen solcher Momente lohnt sich dieser Austausch eigentlich erst richtig.
Manchmal denke ich, wenn es mit Monas Schwester richtig problematisch wird und nicht anders kann als mich wie ein ungewollter Gast zu fühlen (was wahrscheinlich auch teilweise zutrifft), dass das alles keinen Sinn mehr macht. Aber den Großteil der Zeit sind wir ja eh in der Schule, da fällt es leicht, die Situation zu Hause zu vergessen.

Ich wusste ja vorher, dass wahrscheinlich Probleme auf mich zukommen werden, ich werde also einfach weiterhin versuchen, mir das nicht zu Herzen zu nehmen und das Beste aus den restlichen sechs Wochen zu machen.

Schönes Wochenende!
Eure Jule

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Update

So, jetzt melde ich mich auch mal wieder! In den letzten Tagen ist irgendwie nicht so viel passiert. Den Samstag haben wir mit Weihnachtsgeschenke-kaufen verbracht, den Sonntag komplett mit Hausaufgaben und die letzten zwei Tage mit Schule und noch mehr Hausaufgaben...
Heute hatten wir wie jeden Mittwoch nur drei Stunden, aber heute haben wir in Bio einen Fisch siziert. Ich habe nicht mitgemacht, weil ich Fische echt ekelhaft finde. Ich kann sie weder riechen noch essen, also war es für mich schon schwer genug, im Raum zu bleiben, während die anderen die tote Sardine auseinandergenommen haben.

Hier ist es jetzt auch richtig kalt geworden, ungefähr -3 Grad. In Hamburg liegt ja gerade richtig viel Schnee, aber hier hat es bis jetzt nur geregnet. Ich hab auch zum Glück schon so gut wie alle meine Weihnachtsgeschenke! :)

Ach, und noch etwas: Morgen habe ich erst um 13:30 Schule, obwohl ich normalerweise Donnerstags um acht anfange. Hier gibt es nämlich komischerweise keine Vertretungsstunden, deswegen fallen morgen drei Stunden aus. Da wir danach zwei Stunden Pause hätten, kann ich morgen schön ausschlafen!:)

Bis dann, eure Jule

Ps. auf dem Foto seht ihr das Arbeitsblatt zur Fischsizierung. :S

Samstag, 8. Dezember 2012

Die erste Dezemberwoche

Hey alle zusammen!
Die erste Dezemberwoche ist jetzt schon vorbei, aber von Weihnachtsstimmung habe ich noch nicht so viel mitbekommen.
Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber bei mir zu Hause haben wir immer wenigstens ein bisschen Deko, einen Adventskranz, Adventskalender usw.
Davon fehlt hier bis jetzt jede Spur. Klar, die Champs-Elysées sind geschmückt und im Fernsehen läuft weihnachtliche Werbung, aber hätte meine Mutter mit nicht netterweise einen Adventskalender mit der Post geschickt, hätte man bei meiner Gastfamilie in überhaupt nicht mitbekommen, dass bald Weihnachten ist.
Das finde ich schon ein bisschen schade, aber wir gehen heute Nachmittag mit einigen Freunden von Mona Weihnachtsgeschenke kaufen, das ist ja schonmal etwas.:)

Bis dann, eure Jule

Ps: ich habe beobachtet, dass krank sein hier kein Grund ist, zu Hause zu bleiben. Wenn ich krank bin, gehe ich doch nicht zur Schule und lass es noch schlimmer werden sondern bleibe zu Hause und Ruhe mich aus.
Hier machen sie das anders, die Pumpen sich einfach mit Medikamenten voll und tun so, als wenn nichts wäre.
Also ich weiß ja nicht...

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Das Wochenende auf dem Land

Mittlerweile ist es schon Dienstagabend und wir haben immer noch kein Internet! Ich werde wahrscheinlich einfach Posts auf Vorrat schreiben und sie dann alle auf einmal hochladen...
Was allerdings wirklich unpraktisch ist, ist, dass wir auch keinen Telefonanschluss haben, das heißt, ich bin völlig abgekapselt.
Außerdem bin ich durch das Wochenende auch noch krank geworden, also hatte ich heute einen ganzen Tag frei ohne Verbindung zur Außenwelt.
Ich war schon etwas skeptisch, als Mona vehement gegen das Wochenende auf dem Land protestiert hat, aber da wusste ich noch nicht, dass es SO kalt werden würde.
Das Haus meiner Gastfamilie liegt 2 Stunden von Paris entfernt irgendwo in der Pampa "in the middle of nowhere" und ist ein altes Bauernhaus das Monas Vater renoviert.
Das heißt, wir haben in einer Baustelle bei 13 Grad geschlafen.
Die Temperatur stimmt wirklich, da hing ein Thermometer, wobei ich das schon erstaunlich fand, draußen waren es nämlich zwei grad und das Haus war wirklich nicht isoliert.
Kein Wunder, dass ich mir eine Erkältung eingefangen habe, mir hatte nämlich keiner Bescheid gesagt, dass es dort so kalt ist. Ich hab also schön "Platz gespart" und einen der dünnsten Schlafanzüge eingepackt die ich mitgenommen habe.
Ja. War nicht so dolle.

Im Sommer kann es bestimmt total schön auf dem Land sein, die Landschaft war echt hübsch und man kann toll einkaufen, aber im Winter friert man einfach nur...

Hoffentlich bin ich in den nächsten Tagen wieder gesund und wir haben wieder Internet! :)
Bis dann,
Eure Jule

Das erste Drittel

Hey Leute! Tut mir leid, dass dieser Post so lange auf sich warten lassen hat, aber wir hatten mal wieder kein Internet...
Ich weiß auch nicht, was da los ist, aber anscheinend hat meine Familie so eine Datenbegrenzung und jedesmal wenn jemand zu lange das Internet, den Fernseher oder das Telefon benutzt, werden wir für 24 Stunden vom Netz genommen. Da wir fünf Leute sind und der Fernseher fast ununterbrochen läuft, kommt das schon mal vor. Also bitte nicht wundern, wenn ich mal nichts von mir hören lasse! ;) Viel Spaß!

Ich schreibe das am Samstagnachmittag, aber ihr werdet es erst am Sonntagabend zu sehen bekommen, weil ich gerade im Auto sitze auf dem Weg zum Landhaus meiner Gastfamilie.
Ich bin jetzt exakt seit vier Wochen hier, also ist genau ein Drittel meiner Zeit hier jetzt vorbei.
Da wir am Anfang noch eine Woche Ferien hatten, gehe ich erst seit drei Wochen in die Schule.
Die letzte Dezember- und die erste Januarwoche sind ja auch noch frei, also habe ich jetzt noch einmal genau das doppelte an Ferien und Schule.

Ich hab euch ja schon gesagt, dass ich in diesem Post ein bisschen zusammenfassen möchte, was ich bis jetzt über meine. Aufenthalt denke.

1. Die Schule
Die Schule gefällt mir bis jetzt ziemlich gut, soweit das möglich ist. ;) Nein, aber ernsthaft, ich bin ja in Deutschland in der 9. Klasse und Mona ist hier schon in der Oberstufe, die von der Zehnten bis zur Zwölften geht.
Außerdem hatte ich in Deutschland erst seit drei Jahren Französisch, also ist das schon eine ganz schöne Herausforderung.
Das finde ich aber perfekt, denn deswegen bin ich ja hergekommen.

2. Die Umgebung
Klar, das Umfeld ist klasse, Paris ist wirklich eine schöne Stadt. Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass es auch hier so kalt wird...:)
Natürlich ist es schön, bei so einem Austausch nicht irgendwo in der Pampa, sondern mitten in einer der tollsten Städte der Welt zu sein, aber ich denke nicht, dass man seinen Aufenthalt auf so etwas aufbauen sollte.
Natürlich ist es schön, jeden Tag zweimal an den tollsten Sehenswürdigkeiten von Paris vorbeizufahren und auf den Champs-Elysées Mittag zu essen, aber viel wichtiger finde ich, dass man sich in seiner Familie wohl fühlt und gerne in de Schule geht.
Wenn das zutrifft, ist die Kulisse irgendwann auch egal.

3. Das Französisch
Ehrlich gesagt, von meinen Französisch-Fortschritten bin ich bis jetzt noch nicht so begeistert. Zwar kenne ich jetzt sehr viele neue Vokabeln, da ich meine Notizen aus der Schule immer übersetze und die Wörter in ein Vokabelheft schreibe, aber das sind dann wieder nur Wörter, die man im richtigen Leben garnicht braucht.
Ich meine, wer will schon wissen, was Ketzer oder Lehnsherr auf Französisch heißt?
Ich glaube, der perfekte Zeitpunkt, so einen Austausch zu machen, ist dann, wenn man die Sprache im Grunde schon verstanden hat, aber nur noch ein bisschen Training braucht.
Wenn man eigentlich weiß, was grammatikalisch richtig ist, aber trainieren möchte, flüssig zu sprechen.
Ich persönlich hatte in der Schule noch nicht einmal alle Zeitformen gelernt, deswegen habe ich jetzt Angst, dass ich mir hier irgendwelche falschen Sachen angewöhne, die ich hinterher nichtmehr los werde.
Ich denke, ich werde einfach so lange Bücher auf Französisch lesen, bis mein Sprachgefühl so gut ist, dass ich intuitiv sagen kann, was richtig und was falsch ist. So habe ich das auch mit Englisch gemacht, und das hat meiner Meinung nach ziemlich gut geklappt.

4. Die Familie
Ich hatte das seltene Glück, dass ich meine Gastfamilie schon vorher kannte, da wir ja im Frühling schon denselben Austausch über eine Woche gemacht haben.
Das heißt, ich konnte mich schon viel besser darauf einstellen, was mich erwarten würde.
Allerdings kann ich sagen, dass es doch einen ziemlich großen Unterschied macht, ob man eine Woche oder drei Monate miteinander verbringt. Nach ein Paar Tagen ist alles noch wie ein Besuch von Verwandten, aber ich denke, erst nach frühestens zwei Wochen haben einige Mitglieder meiner Familie wirklich bemerkt, dass ich länger bleiben werde.
Ich möchte das jetzt nicht so öffentlich im Internet alles ausführen, aber ich kann sagen, dass nicht alles perfekt ist. Es ist nicht so, dass ich riesige Probleme mit meiner Familie habe, aber es gab einige Unbegründete Feindseligkeiten gegen mich, die noch nicht alle geklärt sind. Wenigstens verstehe ich mich nach wie vor super mit Mona, das ist ja das wichtigste, schließlich wird sie im Frühjahr drei Monate bei uns wohnen.

Fazit: Das erste Drittel war im Großen und ganzen so, wie ich es erwartet habe, auch wenn immer mal wieder kleine Überraschungen auftauchen. Ich denke, am wichtigsten ist es, mit so wenigen Erwartungen wie möglich in so eine Sache hineinzugehen und einfach alles so zu nehmen, wie es kommt.
Probleme und Herausforderungen gehören dazu, und man sollte auf keinen Fall ins Ausland gehen um "Urlaub" zu machen oder Schule zu "schwänzen". Wenn man es aus den richtigen Gründen macht, klappt der Rest schon von selbst.

Bis dahin, Eure Jule

Freitag, 30. November 2012

Gestern Abend gab es hier so etwas wie eine Klassenkonferenz,"conseil de classe", ganz ähnlich wie bei uns. Ich war nicht dabei, aber wir haben heute Morgen eine der Klassensprecherinnen im Bus getroffen und sie hat uns einiges erzählt.
Anscheinend Rutsche ich hier unter den Lehrern mehr und mehr in die Rolle "Die Austauschschülerin, die als einzige zuhört" rein.
Das muss aber sein, denn wenn ich mich nicht die ganze Zeit konzentriere, bin ich verloren und verstehe den Rest nichtmehr.
Also werde ich weiter die ausländische Streberin sein, ich will ja auch was von meinem Auslandsaufenthalt haben...:)

Durch den Englischlehrer habe ich heute erfahren, dass anscheinend meine Noten doch nach Deutschland geschickt werden. Sie zählen zwar nicht, aber die Lehrer in Deutschland wissen Bescheid.
Das ist an sich zwar nicht so schlimm, ich hatte bis jetzt einmal 11 von 20 in Mathe und einmal 19,5 von 20 in Englisch, aber wir schreiben morgen eine große Mathe-Arbeit und das erhöht die Aufregung dann doch ein bisschen...
Na ja, ich werd heut einfach noch ein bisschen üben, damit ich wenigstens über die 10 hinauskomme:)

Ach ja, noch etwas! Heute ist offiziell schon das erste Drittel meiner Zeit hier rum, ich konnte es erst garnicht glauben, als ich nachgerechnet habe. Ich hab immer noch das Gefühl, alles hat gerade erst angefangen...
Ich werde versuchen, über das Wochenende einen Post mit meinen Bisherigen Gedanken über den ersten Monat(!) zu schreiben, aber ich werde wahrscheinlich Montag erst wieder Internet haben.

Bis dann!
Eure Jule

Donnerstag, 29. November 2012

Update

So, schnell noch ein kleines Update, weil ich die letzten Tage nichts von mir hab hören lassen. Manchmal ist es hier echt stressig, immerhin haben wir fast jeden Tag von 8:00 bis 17:30 Uhr Schule, da ist es schwer, Momente zum Schreiben zu finden.

Nächste Woche gehen wir mit dem Kunstkurs ins Kino, einen alten französischen Film von 1996. Ich weiß zwar nicht, was das mit unserem aktuellen Thema, Werbung, zu tun hat, aber das wird sich hoffentlich noch herausstellen.
Außerdem schreibe ich am Samstag meine erste Arbeit mit, Mathe, das davor war nur ein kleiner Test.
Ich finde es echt gut, dass meine Noten hier nicht zählen, sonst hätte ich jetzt glaube ich einige Panikatacken. :)
Nachdem wir am Samstag mit der Schule fertig sind, fahren Mona und ich mit der ganzen Familie aufs Land, weil die da ein Haus haben. Wir müssen, wegen der Schule, schon am Sonntag wieder zurückfahren, aber das wird bestimmt lustig. (Das Haus wird gerade renoviert)

In der Schule wird es insgesamt besser, vor allem in Chemie und Bio.
In Chemie kam heute der Lehrer zu mir und hat mich gefragt, ob ich den Unterricht verstehe und wie man meinen Namen ausspricht:)
In Französisch verstehe ich nach wie vor so gut wie nichts, aber die anderen Schüler sagen mir ständig, dass es ihnen genauso geht, also mache ich mir darum nicht allzu große Sorgen.
Die einzigen Fächer, die mir ziemlich leicht fallen, sind Englisch, Kunst und natürlich Deutsch.

Ich werde wahrscheinlich bis frühestens Montag nichts mehr schreiben könne, weil ich bezweifle, dass es in dem Landhaus Internet gibt. :)

Eure Jule

Ps, auf dem Foto seht ihr das Hôtel de Ville bei Sonne aus einem Fenster in der Schule:)

Sonntag, 25. November 2012

Ein neuer Anlauf

So, heute versuche ich mal, mit der Blogger-App auf meinem iPod zu schreiben.
Wie ihr ja wisst, habe ich mich für die USA um 4 Stipendien beworben, bei EF, into, Give und beim DFH. Davon ist ja leider nur noch das PPP übrig, die anderen haben alle abgesagt.
Da ich aber auf keinen Fall aufgeben werde, Bewerbe ich mich jetzt noch bei EF um ein internes Teilstipendium und um das Weltbürger-Stipendium.
Das ist natürlich etwas schwierig über die Entfernung zu organisieren, aber bei EF habe ich ja den ganzen Anmeldeprozess schon durchlaufen, mit Vorstellungsgespräch und so weiter.
Ich muss für beide Stipendien je ein Essay auf Englisch schreibe. Mit einem bin ich schon fast fertig, aber das muss ich auch sein, denn die Anmeldefrist ist in 5 Tagen...

Na ja, wünscht mir Glück,
Eure Jule

Samstag, 24. November 2012

Und noch eine Demonstration...

Wir waren heute nach der Schule mit einigen von Monas Freundinnen im Kino, und als wir ankamen, war vor dem Kino schon wieder eine Menschentraube versammelt.
Diesmal haben sie gegen Tierversuche demonstriert. Ich habe jetzt offiziell in einer Woche drei Demonstrationen gesehen, ich frage mich, ob die irgendwann noch jemand ernst nimmt...




Wir haben den fünften Twilight-Film auf Englisch gesehen, das ist hier komischerweise ziemlich oft so, dass die Filme im Kino nur mit Untertiteln laufen.

Ich Wünsche euch noch ein schönes Restwochenende!
Eure Jule


Freitag, 23. November 2012

Update





Hey Leute, heute habe ich mal einen Post mit diesen ganzen kleinen Erlebnissen zusammengestellt, von denen man so schnell vergisst zu erzählen.Also, viel Spaß!

1. Wir haben diese Woche zweimal außerhalb der Schule gegessen, was nur eine Ausnahme war, denn sonst essen wir in der Kantine. Wir sind also am Dienstag zwei Stationen mit der Metro zu den Champs-Elysees gefahren und haben uns dort etwas zu essen geholt. Ich habe mir ein belegtes Baguette gekauft und es mit den anderen bei McDonald's gegessen. Das Sandwich war super und wir haben uns sehr schön unterhalten.
Eine Freundin von Mona hat mir ein Heft mit ihren Zeichnungen gezeigt, die echt super waren und wir haben ziemlich über den Französisch-Lehrer abgelästert.

2. Auf den Champs-Elysees haben sie jetzt langsam angefangen, den Weihnachtsmarkt aufzubauen, das wir total süß. Reihenweise kleine Häuschen mit Crepes und den größten Nutella-Gläsern, die ich je gesehen habe! :-)
Außerdem haben sie überall so kitschige, aber total schöne Winterdekorationen mit jeder Menge Kunstschnee aufgebaut, die irgendwie garnicht zu den alten Häusern passen, aber das tun die Läden ja auch nicht.

3. Vor unserer Schule gab es diese Woche gleich zwei Demonstrationen, die beide etwas mit Medizin zu tun hatten. Ich glaube, es ging irgendwie um die Privatisierung des Gesundheitssystems, so genau habe ich das nicht verstanden.
Das war auf jeden Fall lustig, hunderte Menschen in weißen Kitteln, die an unserer Schule vorbeimarschiert sind und protestiert haben.

4. An der Pariser Schule, auf die ich zurzeit gehe, gibt es unglaublich viele Schüler, die rauchen. Ich glaube aber, das ist hier eher normal, denn in Frankreich darf man ab 12(!) Jahren rauchen und ab 16 Jahren Zigaretten kaufen.
In den kurzen Pausen strömt ein Großteil der Schüler nach draußen, und dann stehen sie in kleinen, qualmenden Gruppen zusammen und rauchen.
Das Verhältnis ist hier ungefähr 1 zu 5. Nicht etwa der Schüler, die rauchen, sondern der, die NICHT rauchen. Das finde ich schon ein bisschen krass, denn die Schüler sind so etwa zwischen 14 und 16 Jahren alt. Als ich einige Schüler aus Monas Klasse fragte, wie viele Schüler aus der Klasse mit fast 40 Schülern rauchen, wurden mir 8 Namen aufgezählt. Erst nach einer Weile stellte sich dann heraus, dass es die Schüler waren, die nicht rauchen...

5. Der Schulweg ist hier jedes Mal ein kleines Abenteuer. Man weiß nie, ob oder wann der Bus ankommt, denn jedes zweite mal heißt es "Die Seine ist gesperrt" oder "Es gibt einen großen Stau" und man muss aussteigen und sich einen anderen Weg suchen.
Am Mittwoch bin ich alleine von der Schule losgefahren, weil Mona noch Spanisch hatte, aber der Bus hat irgendwann auf der Strecke wegen eines Staus aufgehört und ich musste den Rest der Strecke mit der Metro fahren. Am Ende kam ich nach anderthalb Stunden zu Hause an...

6. Aber wenn es mal keinen Stau gibt, ist der Schulweg an sich ziemlich schön. Ich fahre hier jeden Tag zweimal am Arc de Triomphe vorbei, über die Seine, am Eiffelturm und am Hotel des Invalides vorbei, abends sogar im Dunkeln. Die anderen fanden es am Anfang ziemlich lustig, dass ich von den ganzen Denkmalen immer so begeistert war, aber irgendwann gewöhnt man sich daran.

Donnerstag, 22. November 2012

Endlich wieder Internet!

So, da bin ich mal wieder. Wir hatten in den letzten Tagen leider Probleme mit dem Internet, deswegen konnte ich nicht schreiben:)
Die zweite Schulwoche ist jetzt schon fast wieder vorbei, aber ich fang am besten beim letzten Wochenende an. Am Freitag habe ich nämlich eine e-mail von meinem Onkel bekommen. Er meinte, er sei mit seiner Theatergruppe hier in Paris und wolle mich und Mona in das Theaterstück am Samstagabend einladen. Das Stück war zwar auf Deutsch, aber es gab Untertitel.
Wir kamen erstmal 10 min zu spät, wegen des Verkehrs, aber der Rest des Stücks war auf jeden Fall toll.
Ich fand es ziemlich nett von meinen Gasteltern, dass sie uns noch nachts um elf vom Theater abholen, das Stück war nämlich ziemlich lang..

Den Sonntag haben wir mit Hausaufgaben und solchen Dingen verbracht, nichts besonderes.
Der Bericht über die zweite Woche kommt später, ich habe jetzt leider keine Zeit mehr, aber ich versuche jetzt, wo wir wieder Internet haben, öfter zu schreiben.

Bis dahin,
Eure Jule

Sonntag, 18. November 2012

Die erste Schulwoche ist überstanden!

Eine Schulwoche-das heißt hier nicht Montag bis Freitag, sondern Montag bis Samstag. Ich bin doch ganz schön erstaunt, was so ein Tag doch ausmacht. Meine ganze Schulzeit lang hatte ich immer fünf Schultage, deswegen kam mir das jetzt viel länger vor, dabei hatten wir heute nur zwei Stunden.
Aber ich fange am besten vorher an. Im Nachhinein kann ich sagen, dass, egal wie viele Auslandstagbücher man guckt, egal wie viele blogs man liest, es ist doch immer anders als erwartet.
Bei mir war es so, dass sich die anderen Mitschüler am  Anfang so gut wie garnicht für mich interessiert haben, sie sind nicht auf mich zugekommen und haben gefragt, wie es denn in Deutschland ist und wie ich Frankreich finde etc, die üblichen Fragen halt. Das ist hier aber ja auch ganz anders als in den USA (darüber gibt es ja bekanntlich die meisten Auslandstagebücher), weil Frankreich ja einfach so nah ist und viele Franzosen auch schon einmal in Deutschland waren. Dieses weit-weg-Gefühl gibt es hier einfach nicht.
Ich denke, es ist wichtig, nicht von den anderen zu  erwarten, dass sie von alleine auf einen zukommen. Ich hatte am Anfang ziemliche Kommunikationsschwierigkeiten, weil ich erst seit drei Jahren Französischunterricht in der Schule hatte, aber am dritten Tag habe ich dann das erste Mal versucht, mich einigermaßen normal mit Monas Freunden zu unterhalten.
Das lag daran, dass ich an diesem Tag Kunst hatte, während Mona in Spanisch saß, das heißt, ich musste zum ersten mal das Reden wirklich selbst übernehmen. Während wir also Räume mit zwei Fluchtpunkten gezeichnet haben, habe ich versucht, mich ein bisschen mit den anderen zu unterhalten und nicht wie sonst daneben zu sitzen und zuzuhören.
Das hat sogar erstaunlich gut geklappt, ich habe ihnen versucht, ein paar deutsche Sätze beizubringen und sie mir einen Französischen Zungenbrecher :)
"Les chaussettes de l'archiduchesse sont-elles sèches?  Archisèches!"

 Im Unterricht selbst verstehe ich von Tag zu Tag mehr, auch wenn die einzigen Fächer, in denen ich mich wirklich beteiligen kann, Deutsch und Englisch sind. Im Moment schreibe ich die schwierigen Arbeiten wie Französisch oder Geschichte noch nicht mit, aber am Samstag habe ich meinen ersten kleinen Mathetest mitgeschrieben!
Das war garnicht so einfach, denn Mona ist eine Klasse höher als ich und in Mathe baut ja bekanntlich alles aufeinander auf.

Schönes Restwochenende noch!
Eure Jule

Dienstag, 13. November 2012

Erster Schultag

Heute war der erste Schultag hier in Paris, zumindest für mich. Für die anderen ist es mitten im Schuljahr.
Das macht den Einstieg natürlich noch ein bisschen schwieriger, aber ich glaub, das klappt schon.
Der Stundenplan hier ist ganz anders als bei uns, zum Beispiel haben wir 4 mal die Woche bis halb sechs Schule und am Samstag drei Stunden, dafür fangen wir aber auch später an und haben zwischendurch mehrere Stunden Pause.
Heute  hatten wir die erste Stunde (Deutsch) um 11:30. Das fand ich eigentlich ganz praktisch, weil ich mich so langsam eingewöhnen konnte.
Die erste Stunde war nicht besonders spektakulär. Man hört ja immer die Geschichten, von wegen, dass alle auf einen einreden und man total nervös ist und sich verläuft usw..
Das war zum Glück bei mir alles nicht so. Ich bin in Monas Klasse, das heißt, sie geht mit mir überall hin. Viele von den Leuten in ihrer Klasse kannte ich schon von der Woche im Mai oder von dem Kinobesuch in der ersten Woche und die meisten haben sich nicht sonderlich für mich interessiert.
Es war eigentlich alles relativ normal, vor allem, weil ja der Unterricht auf Deutsch war.
Da wir erst so spät angefangen haben, hatten wir schon nach der ersten Stunde Mittagspause. Da die Schule relativ viele Schüler hat und alle gleichzeitig essen, mussten wir erstmal die Hälfte unserer Mittagspause in der Schlange stehen, bevor wir bei der Kantine ankamen.
Den Rest der Pause haben wir draußen mit Monas Freunden verbracht, wo schon ganz viele Schüler versammelt waren. Das war allerdings nicht so schön, weil viele der Schüler geraucht haben, und bei so vielen Leuten auf einem Haufen summiert sich das...
In Frankreich darf man ab sechzehn Zigaretten kaufen, aber rauchen darf man sie schon ab zwölf, was ich ein bisschen krank finde, im wahrsten Sinne des Wortes...
Naja, als nächstes hatten wir dann Economie, was so was wie Politik-Gesellschaft-Wirtschaft bei uns ist.
Die Stunde war ziemlich langweilig, weil die Klasse einen Überraschungstest über den Stoff der Letzten Woche geschrieben hat, den ich natürlich nicht mitschreiben konnte. Die Zeit habe ich also mit warten verbracht.
Als nächstes stand Geschichte-Geografie auf dem Plan. Der Lehrer hat zwei Stunden etwas erzählt, von den Schülern wurde erwartet, dass sie alles mitschreiben und lernen. Das Problem war nur, dass der Lehrer relativ schnell gesprochen hat und ich aufgrund der vielen Fremdwörter so gut wie nichts verstanden habe.
Zum Glück saß Mona neben mir und hat alles mitgeschrieben, also habe ich die Stunde damit verbracht, ihre Notizen mitzuschreiben.
Zu Hause habe ich die Wörter, die ich nicht kannte (was ziemlich viele waren) übersetzt, wodurch ich erst langsam das Thema verstanden habe. :-)
Französich danach lief eigentlich genauso ab, nur das hier der Lehrer etwas über französische Schriftsteller erzählt hat.
Um halb sechs(!) war dann der Unterricht zu ende und als wir zu Hause ankamen, war es schon dunkel.

Mein erster Schultag war eigentlich komischerweise genau so wie ich gedacht hatte, das einzige, was mich noch ein bisschen nervt, ist, dass ich mich noch nicht wirklich am Unterricht und an Unterhaltungen beteiligen kann, ich bin zu sehr damit beschäftigt, zu verstehen was gesagt wird.
Ich habe allerdings das Gefühl, das wird noch besser werden, denn ich habe jetzt schon nach einer Woche schon einen feinen Unterschied bemerkt.
Ich bin gespannt, was der Rest der Woche noch so bringt, ich halte euch auf dem Laufenden!

Eure Jule


selbst in Paris ist das Wetter nicht immer schön:) (fotografiert auf dem Schulweg)

Montag, 12. November 2012

Rest der Woche

Über den Rest der ersten Ferienwoche lässt sich eigentlich nicht so viel sagen, außer einige organisatorische Dinge, da wir ja Ferien hatten und nicht so viel unternommen haben.
Zuerst einmal ist da die Sache mit den öffentlchen Verkehrsmitteln. Da sich das für drei Monate nich lohnt, immer mit Einzeltickets zu Fahren, weil die in Paris sehr teuer sind, haben wir mir eine Karte besorgt, die drei Monate gültig ist.
So etwas ist nicht ganz billig, aber wenn ich mit Einzeltickets fahren würde, wäre das noch viel übertriebener.
Ich soll außerdem eine günstige prepaid-Karte fürs Handy bekommen, aber das ist noch nicht fertig durchorganisiert.

Im nächsten Post erzähle ich euch etwas über meinen ersten Schultag, aber ich weiß nicht, ob ich das heute Abend noch schaffe.
Bis dahin, viel Spaß,
Eure Jule

Gangnam Style

Mona hatte mir vorher schon gesagt, dass sie mit mir hier zu einem Flashmob gehen möchte, aber dass, was dieser "Flashmob" dann wirklich war, hatte ich dann doch nicht erwartet. Als wir am Montag um 13:00 Uhr auf dem Champs de Mars standen, waren schon viele andere Leute vor uns dort. 40 000 um genau zu sein.
Das Wahr schon ein Anblick, 40 000 Pariser und Touristen vor dem Eiffelturm und wir mitten drin.
Es gab noch ein paar Ansagen, das übliche eben und dann kam Psy höchstpersönlich auf die Bühne.
Er sang Gangnam Style zweimal durch, alle flippten aus und das wars dann auch schon.
Man kann sich vorstellen, wie voll die metro, bzw in unserem Fall der Bus auf dem Rückweg waren.:)

Ich lade euch noch ein paar Fotots hoch, damit ihr euch die Menschenmassen besser vorstellen könnt.

 Die Kulisse vor dem Eiffelturm war natürlich super!


 Der ist echt witzig, der Typ:)


Freitag, 9. November 2012

Erste Woche in Paris

Wow, die erste Woche hier ist schon wieder fast rum, kaum zu glauben, wie schnell hier die Zeit vergeht!
Aber ich fang am besten von vorne an. Weil die Wochen davor so stressig waren, musste ich das ganze Packen am Freitagnachmittag erledigen, was erstaunlich gut geklappt hat. Ich hab eine Reisetasche genommen, keinen Koffer, weil die nicht so viel Eigengewicht hat. Das kann ich echt jedem empfehlen, denn manche Koffer wiegen ja schon allein 6-7 Kilo, da hat man dann nichtmehr so viele Möglichkeiten.
Hmm, was ich eingepackt habe...Hauptsächlich Klamotten, das übliche Zeug, meine Querflöte, damit ich nicht so aus der Übung komme, zwei Wintermäntel, Gastgeschenke, ein paar Schulsachen, meinen Laptop, und Kleinkram.
Natürlich nehmen Klamotten im Winter mehr Platz ein als im Sommer, aber Paris ist ja kein Kaff, man kann jederzeit Sachen nachkaufen.
Die Sache mit den Gastgeschenken war natürlich mal wieder so eine last-minute-Aktion, wie sollte es auch anders sein. Für Mona, meine Austauschpartnerin, habe ich einen Thermobecher gekauft, auf dem "Rettet die Erde, sie ist der einzige Planet mit Schokolade" steht. Da ich sie ja schon von dem Letzten Austausch kenne, weiß ich, dass sie Schokolade liebt:-)
Für ihre Schwester, Iman habe ich Nagellack gekauft, dann noch für alle Schokolade und einen Dresdner Christstollen. Außerdem hab ich eine Tüte Franzbrötchen aus Hamburg mitgebracht.

Nachdem alles erfolgreich verstaut war, sind wir morgens um acht zum Flughafen gefahren. Es war gut dass wir zu früh gekommen waren, weil sich nämlich herausstellte, dass ich doch nicht alleine fliegen durfte, wie es ursprünglich auf der AirFrance Seite stand. Dieses Problem hatte ich aber zum Glück nur auf dem Hinflug, weil ich auf dem Rückflug schon 15 sein werde. Wir mussten also am Flughafen noch für 50 Euro einen Begleitservice dazubuchen, der mit mir in Paris vom Flugzeug zum Ausgang gelaufen ist.
Monas Eltern mussten einen Pass mitbringen, damit sie mich abholen konnte usw.
Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich unnötig, dass es für eine 14-jährige verpflichtend ist, einen Kinderbegleitservice inklusive Plastikumhängetasche dazuzubuchen.

Was ich total lieb fand, war, 4 meiner besten Freundinnen mit zum Flughafen gekommen sind. Sie haben mir im letzten Moment noch total süße und zum Teil selbstgebastelte Abschiedskarten geschenkt und sind bis zur Sicherheitskontrolle mitgekommen.

Über den Flug an sich gibt es nicht so viel zu sagen, aber von Hamburg bis Paris kann man ja auch schon fast mit dem Zug fahren.
Nachdem ich dann in Paris von der Fluggesellschaft Monas Eltern übergeben wurde, sind wir mit dem Auto nach Hause gefahren. Wir kannten uns ja schon vom ersten Austausch, deswegen war das alles entspannter.
Ich teile mir mit Mona ihr Zimmer, die haben noch ein zweites Bett und einen zweiten Schreibtisch reingestellt.
Am ersten Nachmittag habe ich erstmal meine ganzen Sachen ausgepackt und wir haben uns einen entspannten Abend gemacht.
Den Rest über die erste Woche werde ich nach Themen aufteilen und einzeln posten, ich glaub, das ist übersichtlicher.

Eure Jule


Gleich zwei Absagen...

Ich hab leider vor kurzem einen Brief von EF bekommen, in dem Stand, dass ich für das Stipendium nicht infrage komme. Das heißt, die monatelange Arbeit an der Litfaßsäule war umsonst. Das ist natürlich total, schade, vorallem weil ich heute auch noch eine Absage vom DFH bekommen habe, aber die Vorfreude auf Paris hat das ganze ein bisschen gemildert.
Ich werde es weiter versuchen, zum Beispiel mit den Weltbürger-Stipendien, denn ich möchte meinen Traum von dem USA-Jahr noch nicht so schnell aufgeben.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Zwischenstand

Hey, also das mit dem regelmäßig schreiben muss ich wohl noch ein bisschen üben :). Aber ich hab auch deswegen nichts von mir hören lassen, weil ich jetzt erstmal zwei Wochen im Urlaub war. Und ratet mal wo! In New York! Na ja, nur eine Woche, die zweite Woche war ich in Conneticut, Massachussets, Vermont und New Hampshire. Nach diesen zwei Wochen ist mein Traum von dem Auslandsjahr noch viel größer geworden.
Aber erstmal kommt ja noch Paris. Ich muss am Wochenende schon packen, dabei kommt mir das alles so unwirklich vor. Keine Ahnung, ich glaub ich realisier das erst, wenn ich da bin.

Und noch was! Ich hab heute die Bestätigung bekommen, dass ich für das PPP-Stipendium nächste Woche mein AWG hab, das heißt, ich bin dem Traum noch ein Stück näher gekommen!
Meinen Wettbewerbsbeitrag für EF-Langenscheidt hab ich auch vor den Ferien abgeschickt, da heißt es jetzt einfach nur warten, warten, warten...

Drückt mir die Daumen!

Eure Jule

Sonntag, 23. September 2012

Vorbereitungen über Vorbereitungen

Hallöchen, da bin ich wieder! So langsam wird es ernst mir Paris. Wir haben jetzt die Flüge gebucht das mit der Schule ist auch alles geregelt. Ich versuche im Moment, mein Französisch noch ein bisschen aufzubessern, damit ich da in der Schule nicht komplett hilflos bin.
Bei der USA-Geschichte gibt es leider noch nichts neues, außer dass es mit dem into-Topbotschafter wahrscheinlich nicht klappt.
An meinem Wettbewerbsbeitrag für das EF-Langenscheidt Stipendium habe ich in letzter Zeit viel weitergearbeitet und werde ihn wahrscheinlich nächste Woche abschicken.
Das ist ein guter Zeitpunkt, da wir nächste Woche für zwei Wochen in den Uhrlaub fahren. Es geht in die USA!! Erst eine Woche New York City und dann ein kleiner road trip in den Norden. Das wird mein erstes mal außerhalb von Europa!
Mehr gibt es im Moment leider nicht zu erzählen, aber ich melde mich, sobald es etwas neues gibt.
Freut euch auf die Ferien, wenn ihr bald welche habt, so wie ich. :)
Eure Jule

Mittwoch, 8. August 2012

Bewerbungen

So,  ich stecke im Moment mitten in den Bewerbungen für verschiedene Stipendien. Wenn man bei drei Organisationen gleichzeitig applications ausfüllen, Wettbewerbsbeiträge basteln und Votes sammeln muss, ist das ganz schön zeitaufwändig, das kann ich euch sagen. Beim into-Topbotschafter Wettbewerb bin ich grade auf Platz einundzwanzig, aber das kann sich ja noch ändern, hoffentlich.
Wenn es Neues gibt melde ich mich wieder,
Eure Jule

Samstag, 21. Juli 2012

Erster Eintrag

So, das ist also mein Erster Eintrag hier. Ich habe diesen Blog erstellt, weil in nächster Zeit wahrscheinlich zwei Auslandsaufenthalte auf mich zukommen, 3 Monate in Paris und dann hoffentlich ein Auslandsjahr in den USA.

Hier möchte ich von meinen Erlebnissen dort berichten, damit meine Freunde und Familie auf dem Laufenden bleiben, aber auch damit ihr, wenn ihr euch noch nicht sicher seid, ob ihr ein Auslandsjahr machen wollt, von meinen Erfahrungen lesen könnt.

Über mich: Ich heiße Jule, wohne in dem schönen, wenn auch verregneten Hamburg und bin 14 Jahre alt.
 
So ein Auslandsjahr ist ja bekanntlich sehr teuer, alles in allem kommt man da schon auf 10 000 Euro. Deshalb bewerbe ich mich im Moment für verschiedene Stipendien, ja, das muss man schon ein Jahr vor Abflug machen.
Für Paris muss ich zum Glück nichts außer dem Flug bezahlen, da nach mir  meine Austauschschülerin auch für drei Monate nach Hamburg kommt.

Sobald es etwas Neues gibt, melde ich mich wieder.

Eure Jule
PS: Falls ihr das vor dem 31.10.2012 lest, bitte helft mir! Bei der Austauschorganisation into bekommen die drei, die die meisten Votes für ihr Video bekommen haben, ein Vollstipendium für ein Auslandsjahr. Also bitte stimmt für mich ab! 
Und bitte vergesst auch nicht die bestätigungs e-mail!