Wow, die erste Woche hier ist schon wieder fast rum, kaum zu glauben, wie schnell hier die Zeit vergeht!
Aber ich fang am besten von vorne an. Weil die Wochen davor so stressig waren, musste ich das ganze Packen am Freitagnachmittag erledigen, was erstaunlich gut geklappt hat. Ich hab eine Reisetasche genommen, keinen Koffer, weil die nicht so viel Eigengewicht hat. Das kann ich echt jedem empfehlen, denn manche Koffer wiegen ja schon allein 6-7 Kilo, da hat man dann nichtmehr so viele Möglichkeiten.
Hmm, was ich eingepackt habe...Hauptsächlich Klamotten, das übliche Zeug, meine Querflöte, damit ich nicht so aus der Übung komme, zwei Wintermäntel, Gastgeschenke, ein paar Schulsachen, meinen Laptop, und Kleinkram.
Natürlich nehmen Klamotten im Winter mehr Platz ein als im Sommer, aber Paris ist ja kein Kaff, man kann jederzeit Sachen nachkaufen.
Die Sache mit den Gastgeschenken war natürlich mal wieder so eine last-minute-Aktion, wie sollte es auch anders sein. Für Mona, meine Austauschpartnerin, habe ich einen Thermobecher gekauft, auf dem "Rettet die Erde, sie ist der einzige Planet mit Schokolade" steht. Da ich sie ja schon von dem Letzten Austausch kenne, weiß ich, dass sie Schokolade liebt:-)
Für ihre Schwester, Iman habe ich Nagellack gekauft, dann noch für alle Schokolade und einen Dresdner Christstollen. Außerdem hab ich eine Tüte Franzbrötchen aus Hamburg mitgebracht.
Nachdem alles erfolgreich verstaut war, sind wir morgens um acht zum Flughafen gefahren. Es war gut dass wir zu früh gekommen waren, weil sich nämlich herausstellte, dass ich doch nicht alleine fliegen durfte, wie es ursprünglich auf der AirFrance Seite stand. Dieses Problem hatte ich aber zum Glück nur auf dem Hinflug, weil ich auf dem Rückflug schon 15 sein werde. Wir mussten also am Flughafen noch für 50 Euro einen Begleitservice dazubuchen, der mit mir in Paris vom Flugzeug zum Ausgang gelaufen ist.
Monas Eltern mussten einen Pass mitbringen, damit sie mich abholen konnte usw.
Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich unnötig, dass es für eine 14-jährige verpflichtend ist, einen Kinderbegleitservice inklusive Plastikumhängetasche dazuzubuchen.
Was ich total lieb fand, war, 4 meiner besten Freundinnen mit zum Flughafen gekommen sind. Sie haben mir im letzten Moment noch total süße und zum Teil selbstgebastelte Abschiedskarten geschenkt und sind bis zur Sicherheitskontrolle mitgekommen.
Über den Flug an sich gibt es nicht so viel zu sagen, aber von Hamburg bis Paris kann man ja auch schon fast mit dem Zug fahren.
Nachdem ich dann in Paris von der Fluggesellschaft Monas Eltern übergeben wurde, sind wir mit dem Auto nach Hause gefahren. Wir kannten uns ja schon vom ersten Austausch, deswegen war das alles entspannter.
Ich teile mir mit Mona ihr Zimmer, die haben noch ein zweites Bett und einen zweiten Schreibtisch reingestellt.
Am ersten Nachmittag habe ich erstmal meine ganzen Sachen ausgepackt und wir haben uns einen entspannten Abend gemacht.
Den Rest über die erste Woche werde ich nach Themen aufteilen und einzeln posten, ich glaub, das ist übersichtlicher.
Eure Jule
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